Relatives Menschsein

Der Tod

Ohne Zögern, ohne Wort,
Man sieht mich nicht kommen und nicht gehen.
Ich nehme Dich mit, mit in des Raumes Kälte.
Langsam gehen vertraute Stimmen am Horizont unter,
Und von weitem hörst Du nur noch das Weinen.

Ohne Zögern, ohne Wort,
Man sieht mich nicht kommen und nicht gehen.
Ich entführe Dich in ein dunkles Verließ.
Du verlierst jeden Halt.
Im Taumel der Lust - geküßt verführt
Vom König von Orkus.

Ohne Zögern, ohne Wort,
Man sieht mich nicht kommen und nicht gehen.
Ich verzaubere Dich, Du gibst Dich hin;
Vereinigung von Gefühl und Phantasie,
Wir verschmelzen zu einer Einheit.

Du bist tot, doch Deines Leibes Frucht sei Dein Leben,
Warte auf Deine Geburt!